Sonntag, 7. September 2014

Mantis religiosa

Wieder einmal hat es mich in die von Naturfotografen beliebte Kaiserstuhl Region gezogen. Zusammen mit einigen Freunden meiner GDT-Regionalgruppe XIV habe ich ein Wochenende verbracht, um nach Gottesanbeterinnen zu suchen.
Am vereinbarten Treffpunkt angekommen (es war noch stockdunkel) hat Roman und mich ein Waldkauz mit lauten Rufen empfangen.
Nach und nach trudelten unsere Kollegen ein und wir beschlossen, trotz widriger Wettervorhersage aufzubrechen. Wir hatten die Hälfte des steilen Aufstieges bereits bewältigt, als uns ein starker Regen "überraschte"! Es schüttete fast wie aus Eimern und wir kämpften uns den nun sehr rutschigen Pfad zurück zu den Fahrzeugen. Trotz wetterfester Kleidung namhafter Hersteller waren wir alle triefend nass! Zum einen durch den Regen von oben und zum anderen durch die extreme Luftfeuchtigkeit! Sie trieb uns den Schweiß aus allen Poren!
Außerdem hat ein Rudel Mücken versucht uns zu überwältigen! Dem Angriff hielten wir jedoch stand :-)
Wir flüchteten zu einem Bäcker und genossen frische Donuts und heißen Kaffee, bis sich das Wetter wieder beruhigte.
Am Nachmittag stürmten wir bei wesentlich besseren Bedingungen erneut Richtung Mantiden und wurden schnell fündig! Eifrig wurde eine Speicherkarte nach der anderen gefüllt.
Es folgten noch 2 herrliche Tage in wirklich schöner Umgebung mit vielen Motiven! Sogar einen Schwarm Bienenfresser konnten wir auf dem Zug in Richtung Süden beobachten. Schnell waren wir uns einig, dass diese bunten Vögel eines unserer nächsten Ziele für 2015 sein würden.

Ein großes DANKESCHÖN an Torsten und seine Kollegen der GDT-Regionalgruppe XIII Baden für die vielen Infos und die Unterstützung in allen Fragen!















                                        

Samstag, 16. August 2014

Kleiner Perlmutterfalter

Seit einigen Tagen bin ich fast ausschließlich nur noch auf einer Magerwiese unterwegs. Hier gibt es einen schönen Bestand von Gewöhnlichem Teufelsabbiss (Succisa pratensis). Diese Pflanze dient verschiedenen Schmetterlingen als Nektar- bzw. deren Raupen als Futterpflanze. 
Besonders an warmen, sonnigen Tagen kann man einer unglaublichen Zahl verschiedenster Flugakrobaten beim Nektarsaugen "über die Schulter blicken".
Eine dieser Schmetterlingsarten hat es mir besonders angetan: Der "Kleiner Perlmutterfalter"! Sowohl Flügelunter- als auch Flügeloberseite dieses Edelfalters sind wunderschön. 

Da ich auf der Fläche auch einen Schwalbenschwanz gesichtet habe, steht mein nächster Wunschkandidat auch schon fest :-)










Dienstag, 22. Juli 2014

Kleiner Eisvogel

Auf einem Ausflug mit der GDT-Regionalgruppe XIV Nordbayern-Thüringen hatte ich die Gelegenheit, den Kleinen Eisvogel (Limenitis camilla) zu fotografieren.
Wir waren eigentlich auf der Suche nach Hirschkäfern. Leider waren diese nicht so leicht aufzufinden wie erhofft. Also habe ich mich den zahlreich umherflatternden Schmetterlingen zugewandt.









Samstag, 7. Juni 2014

Schmetterlingshaft

Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus) aus der Oberpfalz.
Meinen ersten Haft konnte ich vor einiger Zeit im Kaiserstuhl-Gebiet fotografieren. Mittlerweile durfte ich ein Vorkommen dieser schönen Insekten in der nahen Oberpfalz besuchen.











Mittwoch, 14. Mai 2014

Fichtelgebirgspapagei

Einen in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Vogel konnte ich in meiner Heimat, dem Fichtelgebirge, fotografieren - den Fichtenkreuzschnabel!
Aufgrund seines speziell geformten Schnabels und der intensiven Färbung der Männchen erinnert er mich an einen Papagei.
Auffällig an diesem schönen Waldbewohner ist z.B. die ungewöhnliche Form des Schnabels. Die Kreuzschnäbel ernähren sich u.a. von den Samen der Fichten und weiterer Nadelbäume. Mit ihrem gebogenen und überkreuzten Schnäbeln spreizen sie die Zapfen, um an deren Inhalt zu gelangen.
Die Männchen sind sehr auffällig rötlich gefärbt, wohingegen das Gefieder der Weibchen ein gedämpftes Grün aufweist. Die Jungvögel zeigen oft ein kunterbuntes Federkleid.
Die Vögel sind sehr gesellig und ziehen in kleineren Trupps umher und suchen gemeinsam nach Nahrung. Da sie sich überwiegend in den Gipfelregionen der Bäume aufhalten, ist das Fotografieren natürlich keine leichte Aufgabe. Ich habe mich auf einem etwa 15m hohen Granitturm postiert, der von großen Buchen, Fichten und Kiefern umgeben ist. So konnte ich mit ihnen auf Augenhöhe sein, sie durch den Sucher beobachten und einige Fotos machen.










Donnerstag, 3. April 2014

Küchenschellen

Bevor sie wieder für ein Jahr von der Bildfläche verschwunden sind wollte ich unbedingt noch einmal zu den Küchenschellen.
Es war ein wunderschöner Morgen an den ich mich sicher noch lange erinnern werde.