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Sonntag, 21. Juni 2026

Randring-Perlmuttfalter

Der Randring-Perlmuttfalter (Boloria eunomia) ist ein seltener und geschützter Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er ist vor allem in feuchten, moorigen Lebensräumen wie Hochmooren, Feuchtwiesen und Lichtungen in Nord- und Mitteleuropa verbreitet. Sein Name leitet sich von den perlmuttartig schimmernden Flecken auf der Unterseite seiner Flügel ab, die in zarten Rosa-, Weiß- und Brauntönen schillern.

Die Flügeloberseite ist orange-braun mit schwarzen Mustern, wobei die Weibchen oft dunkler gefärbt sind als die Männchen. Die Art ist stark an ihren Lebensraum gebunden und reagiert empfindlich auf Veränderungen wie Trockenlegung oder Düngung. Der Randring-Perlmuttfalter fliegt in einer Generation von Mai bis Juli und ernährt sich von Nektar verschiedener Blumen. Seine Raupen leben von Sauerampfer- und Knötericharten.

Aufgrund des Rückgangs seiner Lebensräume gilt der Randring-Perlmuttfalter in vielen Regionen als gefährdet und steht unter Artenschutz.











Samstag, 30. Mai 2026

Goldener Scheckenfalter

Der Goldene Scheckenfalter ist ein auffälliger Tagfalter aus der Familie der Edelfalter. Sein wissenschaftlicher Name lautet Euphydryas aurinia. Die Flügel des Falters sind orange-golden gefärbt und zeigen ein charakteristisches schwarzes Muster. Er lebt vor allem auf feuchten Wiesen, Mooren und extensiv genutzten Graslandschaften. Der Goldene Scheckenfalter ist in vielen Teilen Europas verbreitet, jedoch stark gefährdet. Seine Raupen ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen wie dem Teufelsabbiss. Die Weibchen legen ihre Eier in Gruppen an den Futterpflanzen ab. Nach dem Schlüpfen leben die Raupen zunächst gemeinschaftlich in einem Gespinst. Später überwintern sie und entwickeln sich im Frühjahr weiter. Der Rückgang seiner Lebensräume macht Schutzmaßnahmen für diese Art besonders wichtig.















Donnerstag, 14. Mai 2026

Melanistische Kreuzotter

 Melanistische Kreuzottern sind Kreuzottern (Vipera berus), deren Schuppen überwiegend schwarz oder sehr dunkel gefärbt sind. Diese Farbvariante entsteht durch eine übermäßige Einlagerung des Pigments Melanin. Trotz ihrer dunklen Farbe gehören sie zur selben Art wie hell gefärbte Exemplare. Melanistische Tiere kommen besonders häufig in kühleren Regionen vor. Ihre dunkle Färbung ermöglicht es ihnen, Sonnenwärme schneller aufzunehmen – ein Vorteil bei niedrigen Temperaturen. Dadurch können sie früher am Tag aktiv werden und ihre Körpertemperatur effektiver regulieren. In manchen Populationen überwiegen die melanistischen Individuen sogar. Die Zeichnung der typischen Zickzacklinie ist oft nur schwach oder gar nicht sichtbar. 








Sonntag, 14. April 2024

Reptil des Jahres 2024: Kreuzotter!

Das Fichtelgebirge ist in Bayern eines der wichtigsten Verbreitungsgebiete der Kreuzotter (Vipera berus).
Daher ist es für mich nicht nicht ungewöhnlich, diese schönen Tiere auf meinen Streifzügen ab und an  beobachten zu dürfen. 













 

Sonntag, 26. Juli 2020

Vipera berus

Es wird Zeit, wieder einmal einige neue Aufnahmen der im Fichtelgebirge beheimateten
Kreuzotter zu zeigen. Es ist jedes Mal eine Freude für mich, einem dieser tollen Reptilien zu begegnen.
Sie gelten völlig zu Unrecht als gefährlich und angriffslustig! Das Gegenteil ist der Fall!
Ich hoffe, dass meine Fotos die Schönheit dieser Tiere aufzeigen und zum Schutz und Erhalt der Lebensräume unserer einzigen heimischen Giftschlange beitragen.