Samstag, 16. August 2014

Kleiner Perlmutterfalter

Seit einigen Tagen bin ich fast ausschließlich nur noch auf einer Magerwiese unterwegs. Hier gibt es einen schönen Bestand von Gewöhnlichem Teufelsabbiss (Succisa pratensis). Diese Pflanze dient verschiedenen Schmetterlingen als Nektar- bzw. deren Raupen als Futterpflanze. 
Besonders an warmen, sonnigen Tagen kann man einer unglaublichen Zahl verschiedenster Flugakrobaten beim Nektarsaugen "über die Schulter blicken".
Eine dieser Schmetterlingsarten hat es mir besonders angetan: Der "Kleiner Perlmutterfalter"! Sowohl Flügelunter- als auch Flügeloberseite dieses Edelfalters sind wunderschön. 

Da ich auf der Fläche auch einen Schwalbenschwanz gesichtet habe, steht mein nächster Wunschkandidat auch schon fest :-)










Dienstag, 22. Juli 2014

Kleiner Eisvogel

Auf einem Ausflug mit der GDT-Regionalgruppe XIV Nordbayern-Thüringen hatte ich die Gelegenheit, den Kleinen Eisvogel (Limenitis camilla) zu fotografieren.
Wir waren eigentlich auf der Suche nach Hirschkäfern. Leider waren diese nicht so leicht aufzufinden wie erhofft. Also habe ich mich den zahlreich umherflatternden Schmetterlingen zugewandt.









Samstag, 7. Juni 2014

Schmetterlingshaft

Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus) aus der Oberpfalz.
Meinen ersten Haft konnte ich vor einiger Zeit im Kaiserstuhl-Gebiet fotografieren. Mittlerweile durfte ich ein Vorkommen dieser schönen Insekten in der nahen Oberpfalz besuchen.











Mittwoch, 14. Mai 2014

Fichtelgebirgspapagei

Einen in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Vogel konnte ich in meiner Heimat, dem Fichtelgebirge, fotografieren - den Fichtenkreuzschnabel!
Aufgrund seines speziell geformten Schnabels und der intensiven Färbung der Männchen erinnert er mich an einen Papagei.
Auffällig an diesem schönen Waldbewohner ist z.B. die ungewöhnliche Form des Schnabels. Die Kreuzschnäbel ernähren sich u.a. von den Samen der Fichten und weiterer Nadelbäume. Mit ihrem gebogenen und überkreuzten Schnäbeln spreizen sie die Zapfen, um an deren Inhalt zu gelangen.
Die Männchen sind sehr auffällig rötlich gefärbt, wohingegen das Gefieder der Weibchen ein gedämpftes Grün aufweist. Die Jungvögel zeigen oft ein kunterbuntes Federkleid.
Die Vögel sind sehr gesellig und ziehen in kleineren Trupps umher und suchen gemeinsam nach Nahrung. Da sie sich überwiegend in den Gipfelregionen der Bäume aufhalten, ist das Fotografieren natürlich keine leichte Aufgabe. Ich habe mich auf einem etwa 15m hohen Granitturm postiert, der von großen Buchen, Fichten und Kiefern umgeben ist. So konnte ich mit ihnen auf Augenhöhe sein, sie durch den Sucher beobachten und einige Fotos machen.










Donnerstag, 3. April 2014

Küchenschellen

Bevor sie wieder für ein Jahr von der Bildfläche verschwunden sind wollte ich unbedingt noch einmal zu den Küchenschellen.
Es war ein wunderschöner Morgen an den ich mich sicher noch lange erinnern werde.













Sonntag, 16. März 2014

Moorfrosch

Ich kann nicht mehr sagen, wie viele Jahre ich schon versuche Moorfrösche zu fotografieren. Jedes Jahr kam etwas anderes dazwischen! Entweder hatte ich keine Zeit, das Wetter spielte nicht mit oder ich hatte die Paarungszeit verschlafen.
2014 hat es nun endlich einmal geklappt! Freitagnachmittag hatte ich Zeit und bin ins Auto gestiegen und zu einer Location gefahren, an der es sie angeblich geben sollte. Tja! Und was soll ich sagen? Etwa 50 Moorfrösche haben sich in einem kleinen Areal versammelt und blubberten, was das Zeug hielt :-)
Die Hauptbalz war zwar schon vorbei, aber die verbliebenen Tiere waren so zutraulich wie ich es selten erlebt hatte.
Um eine niedrige Aufnahmeposition einnehmen zu können, musste ich mich teilweise mit dem Oberkörper ins feuchte Nass legen. Die warmen Sonnenstrahlen und das Gewusel der Moorfrösche machten das Ganze aber mehr als erträglich.
Viel zu schnell verging die Zeit und der Wetterbericht für den Samstag verhieß nichts Gutes! Mir wurde klar, dass dies die letzte Möglichkeit war, um die Blauröcke zu fotografieren. Bereits in der folgenden Nacht schlug das Wetter um und nun muss ich wieder ein Jahr warten, um das beruhigende Blubbern dieser schönen Amphibien erleben zu dürfen.