Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) gehört zu den bekanntesten Heimischen Amphibien in den mitteleuropäischen Wäldern. Mit seiner tiefschwarzen Haut und der auffälligen gelben bis orangefarbenen Zeichnung ist er im Wald leicht zu erkennen. Dieses markante Muster dient in der Natur als Warnsignal für Fressfeinde, da der Salamander über Drüsen an der Haut ein wirksames Abwehrgift absondern kann. Am liebsten hält er sich in feuchten, schattigen Laubmischwäldern auf, wo er den Tag unter Totholz, Steinen oder im Laub verbirgt. Erst bei Dämmerung oder nach ausgiebigem Regen verlässt der feuchtigkeitsliebende Lurch sein Versteck, um auf Jagd zu gehen. Auf seinem Speiseplan stehen vor allem Nacktschnecken, Würmer, Asseln und kleine Insekten. Eine Besonderheit des Feuersalamanders ist seine Fortpflanzung, denn er legt keine Eier, sondern bringt lebende, bereits mit Kiemen ausgestattete Larven im Wasser zur Welt. Zur Larvenabgabe benötigt das Weibchen kühle, sauerstoffreiche und fischfreie Bäche oder kleine Quellbereiche. Durch den Verlust feuchter Lebensräume und das Trockenfallen von Bächen steht die Art in vielen Regionen zunehmend unter Druck. Zudem bedroht seit einigen Jahren der aggressive Hautpilz Bsal die Bestände des Feuersalamanders in Europa erheblich.













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