Donnerstag, 6. Oktober 2011

Lavertezzo

Selten war für mich Naturfotografie so entspannend wie hier im VALLE VERZASCA.
Raus aus dem Auto, die berühmte Brücke PONTE DEI SALTI überquert und schon konnte man mit dem Fotografieren loslegen...
Unterschiedliche, vom Fluss VERZASCA und seinem Geschiebe geschliffene Felsformationen bieten Motive in Hülle und Fülle. 
Der über allem wachende Turm der Pfarrkirche MADONNA DEGLI ANGELI ist hier für mich keinesfalls ein Fremdkörper. Ganz im Gegenteil! Ohne diesen prägenden Kirchturm wäre diese Location nur halb so schön.
Anfangs ist man von der Vielzahl der  sich bietenden Fotomöglichkeiten schier überwältigt.  Es braucht eine Weile, um sich auf die herrliche Umgebung einzulassen, sie in sich aufzunehmen und die Eindrücke dann auf den Chip zu bannen.
Wenn das Licht zu hart ist, die Touris zuviel sind oder man einfach keine Lust mehr hat, läuft man die 100m zurück und genießt einen leckeren Cappuccino in südländischem Flair. 
















Montag, 26. September 2011

Gartenarbeit

Am Samstag habe ich in unserem Garten alle Hecken gestutzt und gehäckselt und war den ganzen Tag nur am Rödeln.
Aber irgendwie muss doch mit so 'nem Garten auch was Vernünftiges anzufangen sein - dachte ich mir.
Also hab ich mir am Sonntag meine Kamera geschnappt und bin den Eichhörnchen hinterher, welche schon seit Tagen fleißig unsere Haselnusssträucher abernten.






Donnerstag, 1. September 2011

Murmeltiere

Zusammen mit meinem Fotofreund Sebastian Ritz habe ich ein verlängertes Wochenende im Nationalpark Hohe Tauern verbringen dürfen.

Wir hatten uns vorgenommen Murmeltiere zu fotografieren. Aber das hatten wir uns zu leicht vorgestellt...

Kaum angekommen begannen auch schon die Probleme in Form von nicht auffindbaren Murmels, unüberbrückbaren Fluchtdistanzen sowie Dauerregen bis hin zu reichlich Neuschnee.

Aber unsere Geduld und Ausdauer haben sich dann doch noch ausbezahlt.








 
 





Mittwoch, 24. August 2011

Nationaplark Bayerischer Wald

Zusammen mit meiner Familie habe ich spontan einen Tag im Nationalpark Bayerischer Wald verbracht. Beim Spaziergang durch die weitläufige Gehegezone hatten wir auch etwas Glück und konnten viele Tierarten beobachten. Sogar der Baummarder hat sich gezeigt.
Besonders angetan waren meine Kinder von den Wildkatzen und der direkt am Weg nach Nahrung suchenden Rotte Wildschweine.
Mit dabei war natürlich auch mein 300er auf dem Einbein ;-)








Montag, 15. August 2011

Weberknechte

Jeder kennt sie. Jeder hat schon mal einen gesehen - und die meisten Menschen ekeln sich vor diesen Spinnentieren: Weberknechte, im Volksmund auch Schneider oder Kranker genannt.
In meinem Garten bin ich auf die Suche nach diesen Gliederfüßern gegangen, um mich mit dem Makroobjektiv bewaffnet fotografisch mit ihnen auseinanderzusetzen. Schnell hatte ich in einem Haselnussstrauch und an der Garagenmauer einige Exemplare entdeckt und begann mit dem Fotografieren.
Aber erst als ich mein Lupenobjektiv aus dem Fotorucksack gekramt hatte, offenbarten sich mir einige faszinierende Details: So z.B. die wie eine Pilotenkanzel auf der Oberseite des Körpers sitzenden Augen oder mehrere mit dem bloßem, menschlichen Auge nicht zu erkennenden "Dornen" im Augenbereich.
Auch wusste ich nicht, dass alle Weberknechte Stinkdrüsen besitzen.
Fazit für mich: Nur wer etwas genauer hinsieht, findet auch dort lohnende Fotomotive, wo man sie vorher nie vermutet hätte.


Sonntag, 7. August 2011

Metamorphose

Während einer gemeinsamen Fototour mit meinem Freund Sven Micklisch, hatte ich die Gelegenheit, das Schlüpfen einer Blaugrünen Mosaikjungfer ( Aeshna cyanea) zu dokumentieren.
Wir hatten an diesem Morgen die Hoffnung auf geeignete Fotomotive im Prinzip schon aufgegeben. Svens allerletzter Geheimtipp entpuppte sich aber als Volltreffer.
Rund um einen kleinen, fast vollständig zugewachsenen Tümpel kam es an diesem Tag zu einem Massenschlupf.
Sowohl die Fülle an schlüpfenden Libellen als auch die schwarzen Wolken in Form von kleinen Blutsaugern werden uns sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.






Samstag, 30. Juli 2011

Fliegende Edelsteine

Eisvögel
Sie sind der Traum vieler Naturfotografen: Eisvögel!
Was also lag näher, als sich einmal fotografisch mit ihnen zu befassen?
Zusammen mit meinem Freund Hannes, seines Zeichens unermüdlicher Natur- und Vogelschützer, "renovierte" ich einige bestehende Brutwände dieser herrlichen Vogelart. Außerdem wurden auch neue Brutwände geschaffen um den Vögeln Ausweichmöglichkeiten zu bieten. Dies geschah zum großen Teil bereits im Herbst des vergangenen Jahres.
Mittlerweile ziehen die Altvögel bereits ihre dritte Brut groß und ich konnte viele Stunden im Tarnversteck das rege Treiben beobachten und fotografieren.
Hier möchte ich nun einige der dabei entstandenen Fotos zeigen.

Eisvogel-Weibchen
  
Eisvogel-Männchen

Überlebensnotwendig: Gefiederpflege
 
Unverdauliche Speisereste werden als Speiballen hervorgewürgt

Landeanflug

erbeutete Fische werden durch schlagen gegen die Sitzwarte betäubt

Erstes Sonnenlicht