Vergangene Woche nutzte ich einen Urlaubstag, um einen meiner Lieblingsberge im Fichtelgebirge zu besuchen: Den Buchberg!
Versteckt gelegen und relativ unbekannt bietet er vor allem im Herbst zahllose Motive. Die Laubfärbung war auf ihrem Höhepunkt und der Nebel zauberte eine fast mystische Stimmung in den Wald.
Samstag, 27. Oktober 2012
Buchberg
Montag, 22. Oktober 2012
Bartmeisen
Schon seit vielen Jahren wollte ich einmal die Bartmeisen am Federsee besuchen. Nie hat es geklappt!
Vergangenes Wochenende habe ich mich, zusammen mit meinem Fotokollegen Sven Micklisch, um 2Uhr30 auf den Weg nach Baden-Württemberg gemacht. Die Stunden auf der Autobahn waren sehr zäh, jedoch hatten wir uns viel zu erzählen. Es wurden Pläne geschmiedet und etwas Fachsimpelei durfte natürlich auch nicht fehlen.
Da wir schneller als gedacht in Bad Buchau angekommen sind, haben wir kurzerhand beschlossen, im Auto noch etwas die Augen zuzumachen...
Noch weit vor Sonnenaufgang sind wir dann den langen Steg hinaus auf den See gelaufen. Dichter Nebel umhüllte uns und etwas Reif bedeckte die Holzbohlen.
In der Dunkelheit konnten wir bereits einige Wasservögel ausmachen. Schwäne, Enten und Gänse waren nicht zu überhören.
Als es etwas heller wurde, konnten wir in etwa 20m Entfernung einen Silberreiher entdecken. Wie ein Geist stand er regungslos und nur schemenhaft zu erkennen im Wasser.
Immer wieder überflogen uns kleinere Trupps Stockenten und Kormorane. Auch Graureiher, Milan, Höckerschwäne und noch einige andere Arten konnten wir beobachten.
Schließlich tauchten auch die ersten Bartmeisen im Schilf auf.
Vergangenes Wochenende habe ich mich, zusammen mit meinem Fotokollegen Sven Micklisch, um 2Uhr30 auf den Weg nach Baden-Württemberg gemacht. Die Stunden auf der Autobahn waren sehr zäh, jedoch hatten wir uns viel zu erzählen. Es wurden Pläne geschmiedet und etwas Fachsimpelei durfte natürlich auch nicht fehlen.
Da wir schneller als gedacht in Bad Buchau angekommen sind, haben wir kurzerhand beschlossen, im Auto noch etwas die Augen zuzumachen...
Noch weit vor Sonnenaufgang sind wir dann den langen Steg hinaus auf den See gelaufen. Dichter Nebel umhüllte uns und etwas Reif bedeckte die Holzbohlen.
In der Dunkelheit konnten wir bereits einige Wasservögel ausmachen. Schwäne, Enten und Gänse waren nicht zu überhören.
Als es etwas heller wurde, konnten wir in etwa 20m Entfernung einen Silberreiher entdecken. Wie ein Geist stand er regungslos und nur schemenhaft zu erkennen im Wasser.
Immer wieder überflogen uns kleinere Trupps Stockenten und Kormorane. Auch Graureiher, Milan, Höckerschwäne und noch einige andere Arten konnten wir beobachten.
Schließlich tauchten auch die ersten Bartmeisen im Schilf auf.
Freitag, 31. August 2012
Greizer Hütte
Zusammen mit meinem GDT-Kollegen, Sebastian Ritz, bin ich ins Zillertal gefahren. Wir hatten uns vorgenommen, zur Greizer Hütte aufzusteigen, um dort zu übernachten.
Geplant hatten wir die Tour lediglich, um zu wandern, etwas abzuschalten und das eine oder andere isotonische Getränk in Form eines Weizens zu genießen.
Bereits auf der Steinbockalm gingen wir zum ersten Mal in den Genießermodus ;-)
Selbstverständlich habe ich auch meine DSLR und mein altes, bereits in die Jahre gekommenes Canon EF 28-135 IS USM mitgenommen. Da ich schon seit einiger Zeit überlege, mir das neue 24-105 IS USM zuzulegen, nutzte ich den Ausflug auch, um die "alte Scherbe" noch einmal zu testen.
Tja! Was soll ich sagen? Das Objektiv verrichtet immer noch seinen Dienst und liefert nach wie vor scharfe Aufnahmen. Sicher, es schwächelt an der 5DMKII in den Randbereichen. Aber für den Preis, für den es neu zu bekommen ist, kann ich es nur empfehlen.
Übrigens wurden alle Bilder lediglich in Adobe's neuem Lightroom 4 entwickelt. Ich kann diese Software jedem Fotografen nur wärmstens empfehlen. Seit ich mich etwas in das Programm eingearbeitet habe, nutze ich mein CS5 eigentlich nicht mehr. Ich greife nur noch darauf zurück, wenn es wirklich ans Eingemachte geht.
Geplant hatten wir die Tour lediglich, um zu wandern, etwas abzuschalten und das eine oder andere isotonische Getränk in Form eines Weizens zu genießen.
Bereits auf der Steinbockalm gingen wir zum ersten Mal in den Genießermodus ;-)
Selbstverständlich habe ich auch meine DSLR und mein altes, bereits in die Jahre gekommenes Canon EF 28-135 IS USM mitgenommen. Da ich schon seit einiger Zeit überlege, mir das neue 24-105 IS USM zuzulegen, nutzte ich den Ausflug auch, um die "alte Scherbe" noch einmal zu testen.
Tja! Was soll ich sagen? Das Objektiv verrichtet immer noch seinen Dienst und liefert nach wie vor scharfe Aufnahmen. Sicher, es schwächelt an der 5DMKII in den Randbereichen. Aber für den Preis, für den es neu zu bekommen ist, kann ich es nur empfehlen.
Übrigens wurden alle Bilder lediglich in Adobe's neuem Lightroom 4 entwickelt. Ich kann diese Software jedem Fotografen nur wärmstens empfehlen. Seit ich mich etwas in das Programm eingearbeitet habe, nutze ich mein CS5 eigentlich nicht mehr. Ich greife nur noch darauf zurück, wenn es wirklich ans Eingemachte geht.
Sebastian mit seiner Nikon D700 in Aktion. Er hatte das Nikon AF-S 24-120 ED VR dabei
welches mir auch sehr gut gefallen hat.
Sonntag, 29. Juli 2012
Makrofotografie im Garten
So in etwa hatte ich mir es vorgestellt: Schmetterlingsflieder in den Garten pflanzen und bei Kaffee und Kuchen die nektarnaschenden Besucher fotografieren.
Nur leider erfriert die Pflanze jeden Winter obwohl ich sie als "winterhart" gekauft hatte. Scheinbar sind die Fichtelgebirgswinter doch etwas härter als in anderen Teilen Deutschlands
Immerhin treibt sie jedes Jahr neue Blütenstände, wenngleich diese auch kaum höher als 50cm werden. Naja! Dem einen oder anderen Besucher schmeckts trotzdem und ein kleines bisschen Naturschutz im Garten schadet keinesfalls.
Nur leider erfriert die Pflanze jeden Winter obwohl ich sie als "winterhart" gekauft hatte. Scheinbar sind die Fichtelgebirgswinter doch etwas härter als in anderen Teilen Deutschlands

Immerhin treibt sie jedes Jahr neue Blütenstände, wenngleich diese auch kaum höher als 50cm werden. Naja! Dem einen oder anderen Besucher schmeckts trotzdem und ein kleines bisschen Naturschutz im Garten schadet keinesfalls.
Freitag, 4. Mai 2012
Myxomyceten
Ein guter Freund hat mich auf eine interessante Spezies hingewiesen: Myxomyceten!
Die Wissenschaft ist sich i.M. noch nicht sicher, ob es sich hierbei um eine Pflanze oder eine Pilzart handelt.
Die Myxomyceten vereinen in ihrer Lebensweise Eigenschaften von Pflanzen und Tieren und sind trotz ihrer deutschen Bezeichnung (Schleimpilze) keine Pilze.
Auf meinen Bildern sind die Fruchtkörper zu sehen. In ihnen befinden sich mikroskopisch kleine Sporen aus denen wiederum amoeboide Lebewesen entstehen.
Ein wirklich spannendes Thema mit dem ich mich sicher im laufe der Zeit weiter fotografisch befassen werde.
Lamproderma ovoideum
Lamproderma ovoideum
Lamproderma ovoideum
Lamproderma sauteri
Lamproderma ovoideum an Adlerfarn
unbekannt
Die Wissenschaft ist sich i.M. noch nicht sicher, ob es sich hierbei um eine Pflanze oder eine Pilzart handelt.
Die Myxomyceten vereinen in ihrer Lebensweise Eigenschaften von Pflanzen und Tieren und sind trotz ihrer deutschen Bezeichnung (Schleimpilze) keine Pilze.
Auf meinen Bildern sind die Fruchtkörper zu sehen. In ihnen befinden sich mikroskopisch kleine Sporen aus denen wiederum amoeboide Lebewesen entstehen.
Ein wirklich spannendes Thema mit dem ich mich sicher im laufe der Zeit weiter fotografisch befassen werde.
Lamproderma ovoideum
Lamproderma ovoideum
Lamproderma ovoideum
Lamproderma sauteri
Lamproderma ovoideum an Adlerfarn
unbekannt
Dienstag, 1. Mai 2012
Libellen-Schmetterlingshaft
Zusammen mit einigen Fotofreunden bin ich nach Baden-Württemberg in das Kaiserstuhl-Gebiet gefahren. Ich hatte die Hoffnung auf Motive, welche in unserem kalten Fichtelgebirge nicht anzutreffen sind.
Tja! Und was soll ich sagen: Meine Hoffnungen wurden weit übertroffen!
Dank tatkräftiger Unterstützung ortskundiger Naturfotografen der GDT-Regionalgruppe Baden habe ich Arten zu Gesicht bekommen, von denen ich nicht zu träumen gewagt hatte.
Eines dieser seltenen, wärmeliebenden Geschöpfe möchte ich hier gerne zeigen: Den
Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus)
Auf den ersten Blick sehen sie aus wie Schmetterlinge. Betrachtet man sie jedoch aus der Nähe, erkennt man sehr schnell, dass sie zur Ordnung der Netzflügler gehören. Sie erreichen etwa eine Flügelspannweite von 42 - 55mm und ernähren sich von kleinen Fluginsekten.
Sonntag, 1. April 2012
Zaunkönig
Eigentlich wollte ich an diesem Abend nur bei der Eisvogelwand nach dem "Rechten" sehn und prüfen, ob die fliegenden Edelsteine wieder am gleichen Ort brüten wie im vergangenen Jahr.
Auf dem Weg dorthin bin ich wohl, ohne es zu bemerken, einem Zaunkönig zu nahe auf die Pelle gerückt. Das Zaunkönigmännchen hat mir daraufhin erst einmal ordentlich die Leviten gelesen :-)
Schmunzelnd bin ich einige Meter zurückgewichen und habe den kleinen Kerl eine Zeit lang durchs Fernglas beobachtet. Schnell konnte ich 2 - 3 von ihm bevorzugte Ansitzäste ausmachen und habe mir vorgenommen, am nächsten Morgen wieder zurückzukommen.
Also hab ich am Samstag mein Tarnzelt aufgebaut und gewartet. Nach etwa 45 Minuten kam er auch das erste Mal angeflogen und begann sofort zu singen. Was für ein Glück! Etwa eine Minute blieb er vor mir sitzen und kam in den 3 Stunden, in denen ich vor Ort war, immer wieder einmal vorbei.
Auf dem Weg dorthin bin ich wohl, ohne es zu bemerken, einem Zaunkönig zu nahe auf die Pelle gerückt. Das Zaunkönigmännchen hat mir daraufhin erst einmal ordentlich die Leviten gelesen :-)
Schmunzelnd bin ich einige Meter zurückgewichen und habe den kleinen Kerl eine Zeit lang durchs Fernglas beobachtet. Schnell konnte ich 2 - 3 von ihm bevorzugte Ansitzäste ausmachen und habe mir vorgenommen, am nächsten Morgen wieder zurückzukommen.
Also hab ich am Samstag mein Tarnzelt aufgebaut und gewartet. Nach etwa 45 Minuten kam er auch das erste Mal angeflogen und begann sofort zu singen. Was für ein Glück! Etwa eine Minute blieb er vor mir sitzen und kam in den 3 Stunden, in denen ich vor Ort war, immer wieder einmal vorbei.
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